In unseren September-News geht es um die Macht der Gene und die Gefahr durch zu viel Sport.

Wie die Mutter, so die Tochter

Hebammen erkundigen sich gerne danach, wie die werdende Mutter selbst geboren wurde. Denn oftmals wiederholen sich die Szenarien in der nächsten Generation. Das hat auch mit der genetischen Veranlagung zu tun, wie eine Studie ergeben hat. Es konnten konkrete Gene herausgefunden werden, die über Dauer einer Schwangerschaft und Frühgeburtsrisiko mitentscheiden.

Super fit und unfruchtbar

Sport gilt als förderlich für die Fruchtbarkeit. Doch auch hier ist zu viel des Guten eher schädlich. Dazu passt der Erfahrungsbericht einer jungen, sehr sportlichen Frau, die mit 23 Jahren ihre Fruchtbarkeit einbüßte. Sie hatte nicht nur exzessiv Sport betrieben, sondern sich auch nach der Methode Clean Eating ernährt. Sie verzichtete dabei auch auf Fett, Weizen, Zucker, Eier und Milchprodukte. Als sie die Pille absetzte und schwanger werden wollte, stellte sich nach einigen Untersuchungen heraus, dass ihr Körper aufgrund des Sports und der Ernährung zu wenig Geschlechtshormone produzierte. Als sie wieder vielseitiger zu essen begann und weniger Sport machte, kehrte auch die Fruchtbarkeit von alleine wieder zurück.

Gibt es eine Obergrenze?

In Deutschland bekommen Frauen im Durchschnitt 1,5 Kinder. Dennoch gibt es gelegentlich auch Frauen, die maximal viele Kinder gebären, wie eine zwanzigfache Mutter aus Großbritannien. Interessant ist die Frage: Wie viele Kinder kann eine Frau denn maximal bekommen? Eine Gynäkologin erklärt, dass es bereits ab fünf oder sechs Kindern lebensgefährliche Komplikationen für die Frau geben kann.

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