In unseren September-News geht es um Alkohol und Fruchtbarkeit, ein ganz besonders geplantes Kind und Promis mit Fehlgeburten.


Viel Alkohol – geringere Fruchtbarkeit

Spätestens wenn sie den ersten positiven Schwangerschafts-Test in der Hand halten, verzichten Frauen mit Kinderwunsch konsequent auf jeden Tropfen Alkohol. Doch was ist in der Zeit davor? Beeinträchtigt Alkohol bereits die Fruchtbarkeit? Und wenn ja, in welchen Mengen? Eine dänische Studie hat ergeben, dass der Konsum von 14 oder mehr alkoholischen Getränken in der Woche die Fruchtbarkeit bei Frauen deutlich reduziert – und zwar um fast 20 Prozent. In deutlich geringeren Mengen hatte moderater Alkoholkonsum allerdings keinen negativen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden.

 

Samenspende aus Dänemark

Das Magazin Edition F berichtet darüber, wie sich ein lesbisches Paar aus München seinen Kinderwunsch erfüllt hat. Ihr Wunsch wurde stärker, als sie Mitte 30 waren. Im Freundeskreis fanden sie keinen Samenspender, die Suche auf entsprechenden Internetplattformen erlebten sie als frustrierend. Es klappte schließlich – im sechsten Anlauf – mit einer Intrauterinen Insemination und dänischem Spendersamen. In Deutschland hätten sie als unverheiratetes Paar noch nicht einmal  Zugang zu Samenbanken erhalten.

 

Sie kennen Fehlgeburten

Ein hoher Anteil an Schwangerschaften endet in den ersten Wochen oder Monaten mit einer Fehlgeburt. Doch darüber wird noch immer nicht sehr offen gesprochen, deswegen ist vielen Frauen die hohe Wahrscheinlichkeit nicht klar. Doch zahlreiche prominente Frauen gehen offen mit ihrer Erfahrung um, eine oder mehrere Fehlgeburten erlebt zu haben. Charlotte Würdig, Ehefrau des Musikers Sido, war beispielsweise viermal schwanger und hat aber nur zwei Kinder. Auch zahlreiche internationale Promis brechen ihr Schweigen über das, was sie erlebt haben. Und präsentieren gleichzeitig ihre gesund geborenen Kinder, um anderen Betroffenen Hoffnung zu machen.

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