In unseren April-News geht es um Co-Elternschaft, künstliche Befruchtung für Singles in Schweden und neue Erkenntnisse über Spermien.

Gute Freunde, die Eltern werden

Immer öfter liest man von Kindern, die von Co-Eltern gezeugt wurden. Also von Eltern, die zwar befreundet, aber kein Liebespaar sind. Der 42-jährige Gianni Bettucci und die 33-jährige Christine Wagner haben eine gemeinsame Tochter – gezeugt mit der sogenannten Bechermethode. Vor einem Jahr hat ein anderer Co-Vater, der 34-jährige Jochen König, ein Buch über diese besondere Form der Familiengründung geschrieben: Mama, Papa, Kind?

Schweden: künstliche Befruchtung für Singles

In Deutschland dürfen derzeit nur Paare eine Kinderwunsch-Behandlung in Anspruch nehmen – in Dänemark und Finnland etwa ist dies schon lange auch alleinstehenden Frauen gestattet. Diesen Schritt geht nun auch Schweden: Single-Frauen haben ein Recht auf künstliche Befruchtung durch eine Samenspende. Zuschüsse erhalten sie für insgesamt sechs Versuche.

Bald die Pille für Mann und Frau?

Amerikanische Forscher haben eine Idee für ein Verhütungsmittel, das Männer und Frauen einnehmen können. Sie fanden heraus, dass Spermien durch ein ganz bestimmtes Enzym in die Eizelle eindringen können. Durch die Einnahme eines Blockers könnte die Verschmelzung der Zellen verhindert werden. Die neuen Forschungsergebnisse versprechen auch neue Behandlungserfolge für männliche Unfruchtbarkeit, die heute in vielen Fällen oft noch ungeklärt ist.

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