In unseren April-News geht es um Eizellspende und ausländische Leihmütter.

Die Überzähligen

So werden befruchtete Eizellen genannt, die im Vorfeld einer künstlichen Befruchtung entstehen und dann doch nicht eingesetzt werden – etwa weil ein Paar keine weiteren Kinder mehr haben möchte. Was soll nun mit diesen eingefrorenen Eizellen geschehen? Der Verein Netzwerk Embryonenspende vermittelt diese Zellen mit dem Einverständnis der Eltern an andere kinderlose Paare. Rund 25 Kinder sind auf diesem Weg bislang zur Welt gebracht worden. Ein Gericht hat nun erstmals entschieden, dass dieses Vorgehen nicht gegen das Embryonenschutzgesetz verstößt.

Die Staatenlosen

Ebenfalls durch das Embryonenschutzgesetz verboten ist die Leihmutterschaft. Doch in einigen anderen Ländern ist sie erlaubt. Sind Kinderwunsch und Geldbeutel groß genug, reisen manche deutschen Paare bis nach Indien, um eine Leihmutter in Anspruch zu nehmen. Probleme gibt es aber häufig, wenn die Eltern das Kind nach Deutschland bringen wollen. Ist es indischer oder deutscher Staatsangehöriger? Um dieses Problem zu lösen, dürfen die Eltern gleich noch einmal zahlen, und zwar für einen darauf spezialisierten Anwalt.

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