In unseren November-News geht es um weibliche Fruchtbarkeit, Hormonproduktion im Schlaf und eine geglückte Operation.

Mehr fruchtbare Jahre?

Frauen bekommen heute im Schnitt immer später ihre Kinder und leben auch immer länger. Haben sie deswegen womöglich auch mehr fruchtbare Jahre als früher? Praktisch wäre das, doch da macht die Natur nicht mit, wie der Leiter der Kinderwunschklinik Wien in einem Zeitungsbericht erklärt: „Man wird mit einer fixen Reserve geboren. Irgendwann zwischen 35 und 45 sind sie dann verbraucht.“ Allerdings beobachtet der Reproduktionsmediziner auch, dass durchgemachte Schwangerschaften die Fruchtbarkeit statistisch verlängern: Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, können mit höherer Wahrscheinlichkeit auch um die 40 noch einmal natürlich schwanger werden. Warum das so ist, ist allerdings noch weitgehend unklar.

Männer, schlaft genug

Genug zu schlafen ist wichtig für die männliche Fruchtbarkeit. Denn im Schlaf produziert der Körper das Sexualhormon Testosteron. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Männer idealerweise zwischen sechs und neun Stunden pro Nacht schlafen sollten. Sowohl zu wenig als auch zu viel Schlaf könne sich negativ auf ihr Testosteron-Level auswirken.

Gebärmutter transplantiert

In unseren März-News hatten wir es bereits angekündigt, nun ist es vollbracht: Zum ersten Mal ist in Deutschland einer Frau eine Gebärmutter eingesetzt worden. Die Operation bei einer 23-jährigen Frau ist nach vielen Stunden erfolgreich verlaufen. Wegen einer Fehlbildung konnte sie keine Kinder austragen. Von wem das Organ stammt, ist unbekannt. Idealerweise verwendet man hierfür die Gebärmutter einer leiblichen Verwandten, etwa der Mutter, einer Tante oder einer Schwester. Die junge Frau hat nach der Transplantation gute Chancen, ganz normal Kinder zu bekommen.

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