In unseren Januar-News geht es um eine Rekord-Schwangerschaft und den Kündigungsschutz bei der Kinderwunschbehandlung.

Rekordverdächtig

Nicht erst seit es Social Freezing gibt, können Eizellen für spätere künstliche Befruchtungen eingefroren werden. Ursprünglich wurde das Verfahren für Krebspatientinnen entwickelt, um nach einer Therapie noch schwanger werden zu können. Wie lange gefrorene Eizellen noch fruchtbar bleiben, ist unklar. Der gefrorene Zustand verhindert den Alterungsprozess der Zellen. Den bisherigen Rekord hat eine Argentiniern aufgestellt: Sie ließ sich Eizellen einfrieren, wurde 14 Jahre später damit noch schwanger und brachte eine gesunde Tochter zur Welt.

Kündigungsschutz

Dem Chef von der Schwangerschaft erzählen – nicht immer einfach. Noch weniger möchte man eine Kinderwunschbehandlung auf der Arbeit preisgeben. Kann der Chef einer Frau kündigen, bevor sie offiziell schwanger ist? Der Kündigungsschutz für eine werdende Mutter beginnt mit dem ersten Tag ihrer Schwangerschaft, auch wenn der Chef davon zum Zeitpunkt der Kündigung noch nichts weiß. Der Kündigungsschutz bei einer künstlichen Befruchtung beginnt an dem Tag, an dem die befruchtete Eizelle eingesetzt wird.

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