In unseren Mai-News geht es um die Kinder von älteren Müttern, die Arbeit von Baby Plannern und das erneuerte Mutterschutz-Gesetz.

Kleiner Trost für späte Mütter

Frauen, die erst mit 40 Jahren oder später ein Kind bekommen, müssen damit leben, dass aufgrund des Alters das Fehlbildungs- und Fehlgeburtsrisiko für ihr Baby deutlich höher ist. Doch haben sie erstmal ein gesundes Kind zur Welt gebracht, wird es laut einer aktuellen Studie im Vergleich größer und gebildeter, als Kinder jüngerer Mutter.

Job des Baby Planners

Vom Wedding Planner haben viele sicher schon gehört. Eine neue Nische für sich entdeckt haben nun sogenannte Baby Planner. Diese Person – meistens eine Frau – begleitet Schwangere nicht nur bis zur Geburt, sondern kommt auch bei Amtsterminen mit und empfiehlt Kliniken oder Kurse, gibt Tipps bei Produkten und Ausstattung. Der Trend kommt aus den USA, wo ihn vor allem wohlhabende, berufstätige Frauen in Anspruch nehmen.

Neuer Mutterschutz

Wer ab 2017 ein Kind bekommt, profitiert vom erneuerten Mutterschutz-Gesetz, das Familienministerin Manuela Schwesig (gerade selbst zum zweiten Mal Mutter geworden) durchgesetzt hat. Das ist neu: Mutterschutz gilt dann auch für Schülerinnen und Studentinnen, die in der Zeit keinen Unterricht besuchen und keine Prüfungen ablegen müssen. Nach einer Fehlgeburt ab der 12. Woche erhalten Mütter anders als bisher den vollen Kündigungsschutz von vier Monaten. Gebärt eine Frau ein behindertes Kind, währt ihr Mutterschutz einige Wochen länger.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Comment *