In unseren August-News geht es um eine erfolgreiche Kinderwunsch-Kampagne in Dänemark und aktuelle Studien zu Kinderwunsch-Behandlungen.

Was war da los in Dänemark? Das Land verzeichnet einen spürbaren Babyboom. Der ist sogar zu erklären: Zahlreiche Fernsehsender des Landes und ein Reiseveranstalter hatten sich an einer Kampagne beteiligt, in der die Dänen zu mehr Sex angeregt wurden – besonders im Urlaub. Zum ersten Mal seit Langem könnte das kleine Land in diesem Jahr die Geburtenzahl von 60.000 Babys erreichen. Zum Vergleich: In Deutschland wurden im vergangenen Jahr insgesamt 738.000 Baby geboren.

Mit dieser Frage beschäftigt sich wohl jedes Paar mit Kinderwunsch: Sollte die Frau nach dem Sex länger liegen bleiben oder doch nach ein paar Minuten schon aufstehen? In der Vorstellung verhilft das Liegenbleiben den Spermien bei ihrem Weg zur Eizelle und zur Befruchtung. Doch eine aktuelle Studie aus den Niederlanden hat ergeben, dass es für Frauen nach einer Intrauterinen Insemination (IUI) keinen signifikanten Unterschied machte, ob sie lange liegenblieben oder kurz darauf aufstanden.

Die European Society of Human Reproduction and Embryology hat kürzlich auf einem großen Kongress aktuelle Ergebnisse aus der Welt der Kinderwunsch-Behandlungen vorgestellt. So wurden die Behandlungserfolge von 20.000 Paaren analysiert, die sich für eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) entschieden hatten. Ergebnis: Innerhalb von drei Jahren bekamen 65 Prozent der Paare auf diesem Weg ein Kind.

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