Die dritte Schwangerschaft von Herzogin Kate ist gerade verkündet worden – und damit ist auch ein Leiden in aller Munde: Hyperemesis Gravidarum.

Zu den häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden gehört die Übelkeit, die mit gelegentlichem Erbrechen einhergehen kann. 85 Prozent der Schwangeren können davon berichten. Doch es gibt auch eine extreme Form dieser Übelkeit, die unter dem Fachbegriff Hyperemesis Gravidarum bekannt ist. Betroffene müssen sich täglich mehrmals übergeben, oft auch nachts. Herzogin Kate leidet auch während ihrer dritten Schwangerschaft darunter und hat sich deshalb vorerst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Denn Frauen, die unter dieser extremen Übelkeit leiden, haben auch meistens mit Kreislaufproblemen, Gewichtsverlust und Dehydrierung zu kämpfen. Diese Begleiterscheinungen können nicht nur für die Schwangere zum Problem werden, sondern auch für das ungeborene Kind. Deswegen ist oft sogar ein Krankenhausaufenthalt mit Infusionen nötig.

Mit der Geburt ist der Spuk vorbei

Betroffene sollen meistens als erstes eine Ernährungsumstellung testen und häufig kleine, kohlenhydratreiche Mahlzeiten zu sich nehmen, um den Magen zu beschäftigen, aber nicht zu überfordern. Bei großem Flüssigkeitsverlust werden Elektrolytlösungen verschrieben. Schlägt das nicht an, ist eine medikamentöse Therapie oft der nächste Schritt.

Eine Hyperemesis Gravidarum tritt meistens in den ersten zwei Trimestern einer Schwangerschaft auf, kann sich aber auch über die gesamten neun Monate erstrecken. Mit der Geburt ist der Spuk allerdings vorbei, denn dann normalisieren sich auch die Hormone im Körper der Frau wieder, die als Ursache für diese heftige Körperreaktion gelten.

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